Ein Spiel der Mobilen Jugendarbeit Innenstadt bringt Generationen ins Gespräch
Was haben die sogenannte Krawallnacht, das erste iPhone und Ereignisse aus der Stuttgarter Stadtgeschichte gemeinsam? Bei dem Kartenspiel „Roger. Check ich. Okidoki.“ müssen sie in die richtige zeitliche Reihenfolge gebracht werden. Vor allem aber liefern sie Stoff für Gespräche. In welchem Jahr galt Stuttgart als eine der wenigen schuldenfreien Städte Deutschlands? Das war nicht im letzten Jahrtausend, sondern 2018. Und wurde eigentlich die erste SMS verschickt? Das war tatsächlich im letzten Jahrtausend – 1993.
Das Spiel wurde von SPARK, einem Zusammenschluss der Stuttgarter Jugendarbeit, entwickelt, daran beteiligt ist die Mobile Jugendarbeit Innenstadt der eva und des Caritasverbands. Die Idee dahinter: Menschen unterschiedlicher Generationen kommen dabei spielerisch über Erinnerungen, Erfahrungen und unterschiedliche Sichtweisen ins Gespräch. „Denn dasselbe Ereignis wird je nach Lebensalter anders erlebt und erinnert“, sagt Simon Fregin, Teamleiter der Mobilen Jugendarbeit Innenstadt.
Die Spielentwickler freuen sich besonders über eine Rückmeldung: In die Spielanleitung ist ein QR-Code für eine kurze Umfrage integriert. Mit diesen Ergebnissen möchten die kreativen Köpfe von SPARK für ihr nächstes Magazin zum Thema Generationengerechtigkeit weiterarbeiten. Stichtag für die Rückmeldungen ist der 31. Oktober. Das ansprechend gestaltete Kartenspiel ist über die Mobile Jugendarbeit Innenstadt kostenfrei erhältlich, eine Mail an simon.fregin@eva-stuttgart.de genügt.
Info: Bei der Langen Nacht der Demokratie am 2. Oktober ist die MJA Innenstadt mit Aktionen auf dem Schloßplatz ab 18 Uhr dabei – unter anderem mit Spieltischen für „Roger. Check ich. Okidoki“

