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13.02.2026 Meldungen / Allgemeines über die eva

"Inklusion ist ein Grundrecht"

Die Kandidieren von eva im Gespräch und Pfarrer Klaus Käpplinger stehen an Pulten

Foto: eva/Christian Musse

Vier Landtagskandidierende stehen an Tischen.

Foto: eva/Christian Musse

eva im Gespräch: Vor der Landtagswahl haben sich sechs Kandidatinnen und Kandidaten zu sozialen Themen positioniert - Statements zur Selbstbestimmung von psychisch Kranken und zu Inklusion als gesellschaftliche Aufgabe waren gefragt

Zuhören, nachfragen um so eine fundierte Grundlage für die eigene Wahlentscheidung zu haben – das ist ein Grund, warum es die Veranstaltung „eva – im Gespräch“ gibt. Dieses Format richtet sich an Mitarbeitende und Klientinnen und Klienten der eva. Vor der Landtagswahl wurden jetzt sechs Kandierende der demokratischen Parteien in den Großen Saal eingeladen. Sie haben sich in kurzen Statements zu Themen geäußert, die für die eva wichtig sind. Wo die Probleme bei der Inklusion für Jugendliche in Wohngruppen liegen und warum eine Änderung in der Gesetzgebung für Psychisch Erkrankte die Fachkräfte der eva in ein Dilemma bringt, das haben Mitarbeitende den Zuhörenden im Saal und den Kandidierenden in kurzen Einführungen nahegebracht. 

Diese Kandidatinnen und Kandidaten standen auf dem Podium, das Daniel Rezanek von der eva moderiert hat:  Juliane Becker, FDP-Landtagskandidatin für den Wahlkreis Stuttgart IV ; Oliver Hildenbrand, Bündnis 90/Die Grünen, Landtagskandidat für den Wahlkreis Stuttgart III; Patrick Kulinski , Volt Landtagskandidat für den Wahlkreis Böblingen; Utz Mörbe, Die Linke,  Landtagskandidat für den Wahlkreis Stuttgart III; Teresa Schreiber, CDU Landtagskandidatin für den Wahlkreis Stuttgart I und Katrin Steinhülb-Joos, SPD, Landtagskandidatin für den Wahlkreis Stuttgart IV.

Wenn die Einsicht fehlt

Psychisch schwer kranke Menschen, die sich Medikamenten und einer Behandlung verweigern, gefährden sich selbst, aber möglicherweise auch andere. Gleichzeitig ist Selbstbestimmung ein hohes Gut. Derzeit ist das „Psychisch-Kranke-Hilfe-Gesetz“ in der Überarbeitung. So sollen möglicherweise künftig Mitarbeitende in Gemeindepsychiatrischen Zentren an Zwangseinweisungen beteiligt werden, wenn jegliche Einsicht in die Krankheit fehlt. „Wir befürchten, dass das den Charakter unserer Arbeit verändern wird, der Vertrauensaufbau zu unseren Klientinnen und Klienten würde dadurch massiv gestört“, gab Stefanie Naumer zu bedenken, die das Gemeindepsychiatrische Zentrum Möhringen leitet. Sie forderte stattdessen eine Stärkung der Krisendienste und eine bessere Kommunikation von Polizei, Staatsanwaltschaft und gemeindepsychiatrischen Fachkräften. 

Bessere Ausbildung für Polizei

Oliver Hildenbrand von den Grünen lehnt ein Register für psychisch erkrankte Menschen ab, dieses würde nur der Stigmatisierung Vorschub leisten und macht sich stattdessen für eine Stärkung der Gemeindepsychiatrie stark. Zudem setzt er sich für eine bessere Ausbildung von Polizisten ein, die mehr Expertise für seelische Ausnahmezustände mit sich bringt. Patrick Kulinski von Volt  betonte die Wichtigkeit von frühen Hilfen bei psychischen Erkrankungen. Auch Juliane Becker von der FDP hält es für nicht hinnehmbar, dass etwa junge Menschen bis zu 12 Monate auf einen Therapieplatz warten müssen. Auf die Frage von eva-Abteilungsleiterin Christa Musch, woher denn die Gelder dafür kommen sollen, lautete die Antwort von Juliane Becker: „Auf der Verwaltungsebene muss gespart werden“.  Utz Mörbe von den Linken antwortete auf diese Frage mit der Umverteilung der Vermögen: „Baden-Württemberg ist ein reiches Land.“ 

SPD-Kandidatin Katrin Steinhülb-Joos will sich für den Ausbau von psychologischen Berufen einsetzen, denn: „Das rechnet sich auf lange Sicht.“ Teresa Schreiber, Staatsanwältin und CDU-Kandidatin, glaubt nicht, dass neue Gesetze nötig seien, sondern betont, wie wichtig es sei, dass alle beteiligten Akteure vernetzt sind. 

Inklusion unter Druck

In den zweiten Themenblock Inklusion führte Ann-Katrin Brönner von den Hilfen zur Erziehung bei der eva ein. Sie berichtete über einen Fall, bei dem zwei Brüder räumlich weit voneinander entfernt untergebracht wurden. Weil bei einem Jungen eine Behinderung attestiert wurde, musste er eine andere Wohngruppe als sein Bruder einziehen, nachdem beide nicht mehr bei der Mutter bleiben konnten. „Inklusion fordert eine Transformation des Hilfesystems“, sagte Brönner und stellte den Kandidatinnen und Kandidaten die Frage: „Was antworten Sie, wenn gesagt wird, dass Inklusion zu teuer sei?“ 

Die Antwort von Katrin Steinhülb-Joos ist knapp und deutlich: „Inklusion ist ein Grundrecht“ – und könne daher gar nicht zur Debatte stehen. Allerdings, so Oliver Hildenbrand von den Grünen: „Die Stimmung geht derzeit in eine andere Richtung: Wir müssen das Menschenrecht auf Inklusion verteidigen, es wird nicht mehr als selbstverständlich akzeptiert.“ Er erinnerte an eine Äußerung des Stuttgarter Oberbürgermeisters Frank Nopper, der in diesem Zusammenhang vom Ende des Schlaraffenlands gesprochen hätte.  Utz Mörbe von der Linken, der selbst 20 Jahre lang in einer Behindertenwerkstätte gearbeitet hat, sagte: „Es ist wichtig, dass nicht über die Betroffenen, sondern mit den Betroffenen über Inklusion gesprochen wird.“ 

Pfarrer Klaus Käpplinger, eva-Vorstandsvorsitzender, bedankte sich bei allen Kandidatinnen und Kandidaten nicht nur für ihr Kommen, sondern dafür, dass sie sich zur Wahl stellten. „Wir haben gemerkt, dass Sie mit Engagement und Herzblut bei der Sache sind.“ 

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