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Aktion und Reaktion
Stationen in der mehr als 175-jährigen Geschichte der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart
- Frühjahr 1830 Christoph Ulrich Hahn ruft in Esslingen zur Gründung einer „Gesellschaft zur Ausbreitung kleiner religiöser Schriften“ auf. Prominente Bürger aus Esslingen und der Umgebung schließen sich dem Verein an.
- Frühjahr 1835 Der Verein verlegt seinen Sitz und seine Leihbücherei von Esslingen nach Stuttgart.
- 1850 Gründung einer "Agentur für innere Mission".
- 1874 Gründung einer eigenen Buchhandlung.
- 1896 Übernahme der Gefängnisseelsorge in Württemberg.
- 1899 Übernahme der Geschäftsführung des Bundesausschusses evangelischer Jungfrauenvereine.
- 1905 Gründung des Evangelischen Gemeindeblattes für Württemberg.
- 1918 Übernahme der Landesstelle für die evangelische weibliche Jugend.
- 1919 Umbenennung des Verlags der Evangelischen Gesellschaft in "Quell Verlag".
- 1931 Einrichtung von Tagheimen für erwerbslose Frauen.
- 1932 Gründung der „Mitternachtsmission“ zur Seelsorge an Prostituierten.
- 1943 Stilllegung von Verlag und Evangelischem Gemeindeblatt.
- 1944 Zerstörung aller Häuser der Evangelischen Gesellschaft durch Bombenangriffe.
- 1945 Wiedererscheinen des Evangelischen Gemeindeblattes.
- 1945 Einrichtung einer Lebensmittelverteilstelle in der Büchsenstraße 34.
- 1945 Einrichtung der "Hilfsstelle für Rasseverfolgte".
- 1945 Beginn der Arbeit des Hilfswerks.
- 1946 Einrichtung von Männerwohnheimen in Stuttgarter Bunkern.
- 1946 Gründung der Evangelischen Jugendhilfe.
- 1954 Bau des Margaretenheims für Mädchen.
- 1956 Aufbau des Dienstes für ausländische Bürger (heute Internationales Beratungszentrum).
- 1960 Bau des Flattichhauses für Kinder.
- 1960 Gründung der Telefonseelsorge.
- 1962 Bau des Johannes-Falk-Hauses für junge Männer.
- 1963 Ausbau des Dienstes für ausländische Mitbürger.
- 1966 Bau des Immanuel-Grözinger-Hauses, Wohnheim für Wohnungslose.
- 1967 Beginn mobiler Jugendarbeit.
- 1968 Bau des Christoph-Ulrich-Hahn-Hauses für Wohnungslose, heute Haus für chronisch mehrfach geschädigte Abhängigkeitskranke.
- 1970 Gründung der weltweit ersten Gesellschaft für Mobile Jugendarbeit.
- 1972 Gründung eines ökumenischen Beratungszentrums.
- 1973 Gründung einer Beratungsstelle für Suchtkranke.
- 1977 Einrichtung einer Beratungsstelle für Schwangere.
- 1977 Start der Fachberatung für Menschen in Wohnungsnot (heute regionale Fachberatungsstellen).
- 1978 Gründung der Arbeitshilfegesellschaft "Neue Arbeit Stuttgart gGmbH".
- 1979 Übernahme des Hauses Wartburg für wohnungslose Menschen.
- 1981 Einrichtung einer Abteilung für seelische Gesundheit und von ambulanten sozialpsychiatrischen Diensten.
- 1982 Einweihung des Anbaus des Hauses der Diakonie in der Büchsenstraße.
- 1986 Gründung der ersten deutschen Aids-Beratungsstelle in Trägerschaft einer Wohlfahrtseinrichtung.
- 1986 Beginn des Sozialdienstes für Flüchtlinge.
- 1987 Beteiligung an der Einrichtung einer Schuldnerberatungsstelle in Stuttgart.
- 1989 Beginn der Beratung von Angehörigen von Alzheimer-Patienten.
- 1994 Einrichtung des "Schlupfwinkel", Anlaufstelle für Straßenkinder.
- 1995 Übernahme des Berberdorfes in Esslingen.
- 1999 Beginn der Schulsozialarbeit und von eva's Tisch.
- 2001 Eröffnung des Gradmann-Hauses in Stuttgart-Kaltental, Wohn- und Pflegeheim für Alzheimer-Kranke.
- 2003 Gründung der Stiftung: "eva’s Stiftung".
- 2005 175-jähriges Bestehen der eva.
- 2006 Übernahme des Rudolf-Sophien-Stifts.
- 2007 Eröffnung des Helmuth Galda Hauses in Buchen.
- 2010 eva übernimmt Trägerschaft der eva Heidenheim (ehemals Evangelische Jugendheime Heidenheim).
- 2010 Haus der Lebenschance eröffnet.




