Angebote für... > Kranke und Behinderte > Hilfen für HIV-Infizierte > HIV-Präventions-Projekt für Flüchtlinge
Präventions-Projekt für Flüchtlinge mit HIV / AIDS
Die Viren übertragbarer Krankheiten unterscheiden nicht zwischen Geschlechtern oder Nationalitäten. Das Wissen über sie ist aber unterschiedlich verbreitet. Gerade Flüchtlinge wissen oft wenig über HIV-Infektionen, Hepatitis-Infektionen sowie Infektionen mit anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen. Und zwar auch dann nicht, wenn sie selbst damit infiziert sind. Mit dem Gesundheitsprojekt ProPräventio2 sollen solche Infektionen oder die weitere Verbreitung bei Flüchtlingen verhindert werden. Zum Projekt gehören die allgemeine Gesundheitsprävention sowie Primär- und Sekundärprävention bei mit HIV, Hepatitis-Infektionen und anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen infizierten Flüchtlingen. Mit dem Projekt soll außerdem eine allgemeine Gesundheitsfürsorge gefördert werden.
ProPräventio2 richtet sich an Flüchtlinge, die in staatlichen und kommunalen Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind, sowie an privat wohnende Flüchtlinge in der Region Stuttgart. Angesprochen sind Flüchtlinge mit und ohne Aufenthaltsstatus: Asylbewerber, Geduldete sowie Bleibeberechtigte. Sie werden in deutscher, englischer und französischer Sprache beraten.

Das Projekt ProPräventio2 wird als Gemeinschaftsprojekt zwischen drei eva-Diensten durchgeführt: der Aids-Beratungsstelle, dem Internationalen Beratungszentrum und dem Beratungs- und Behandlungszentrum für Suchtkranke. Es wird aus Mitteln des Europäischen Flüchtlingsfonds gefördert.
Weitere Informationen sowie die Anmeldung zu einer Beratung über die Aids-Beratungsstelle.
Gerd Brunnert
Büchsenstraße 34/36
70174 Stuttgart
Tel. 07 11.20 54 388
Fax 07 11.20 54 415




