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Glücksspiel... ein Problem für Sie?
Spielen bedeutet Spaß und Spannung, allerdings entwickeln manche Menschen bei Glücksspielen ein problematisches Verhalten. Wenn das Spielen um Geld zur Sucht wird, leiden betroffene Spieler(innen) und deren Familienangehörige unter den Folgen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob das Geld am Spielautomaten, beim Roulette, beim Kartenspielen oder Wetten verloren wurde. Ein frühzeitiges Erkennen und notwendige Hilfe können den persönlichen und finanziellen Ruin verhindern.
In unserer Fachstelle für Glücksspiel und Medienkonsum bieten wir den süchtigen Spielern in Gesprächsgruppen, Einzel- und Paarberatungen Hilfe an. Die Teilnehmer(innen) lernen Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten der Spielsucht kennen. Sie können sich innerhalb der Gruppe über ihre Probleme austauschen.
- Spielerorientierungsgruppe, wöchentlich mittwochs von 17.30 bis 19 Uhr (Haus der Diakonie, 1. Stock, Zimmer 150): Dieser offene Gesprächskreis ist eine erste Anlaufstelle für Spieler(innen), die Informationen und Orientierung benötigen. Das Angebot richtet sich auch an Interessierte, die aktuell noch spielen und den Wunsch haben, damit aufzuhören. Die Gruppenabende werden von Sozialpädagogin Sandra Bauer geleitet. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zusätzlich können Termine für Einzel- oder Paargespräche in unserer Beratungsstelle vermittelt werden.
- Spielergruppe (für ehemalige Spielerinnen und Spieler), wöchentlich dienstags von 19.00 bis 20.30 Uhr (Haus der Diakonie, 4. Stock, Zimmer 405): Dieses Gruppenangebot ist für Spieler(innen) geeignet, die schon länger abstinent leben oder eine Therapie gemacht haben. In dem Gesprächskreis können neuer Mut und neue Kraft geschöpft werden. Die Teilnehmenden können über anstehende Aufgaben und Probleme, ihren Alltag zu bewältigen, und über die Zukunftsplanung als ehemalige Spieler(in) sprechen. Diese Gruppe wird von einem ehrenamtlichen Mitarbeiter (Exspieler) geleitet. Für die Teilnahme an dieser Gruppe nehmen Sie bitte Kontakt mit der Suchtberatung auf.
- Spielerselbsthilfegruppe (für ehemalige Spielerinnen und Spieler), wöchentlich montags von 17.15 bis 18.45 Uhr (Haus der Diakonie, 1. Stock, Zimmer 150): Dieses Angebot richtet sich an Menschen mit Glücksspielabhängigkeit, die eine Therapie absolviert haben und spielfrei leben wollen oder Menschen, die stabil abstinent sind. Eine der Grundregeln der Gruppe ist die Abstinenz von allen Glücksspielen mit Geldeinsatz oder Gewinnmöglichkeit. Für Interessierte gibt es auch die Möglichkeit eines Vorgesprächs jeden ersten Montag im Monat von 17.00 bis 17.15 Uhr.
- Ambulante Rehabilitationsgruppe: Hier wird die Glücksspielsucht im Rahmen einer ambulanten Therapie behandelt. Ziel ist, eine dauerhafte Abstinenz zu erreichen und die Folgeprobleme, die die Glücksspielsucht verursacht, aufzuarbeiten. Die ambulante Therapiegruppe wird vom Sozialarbeiter und Sozialtherapeut Frank Höppner geleitet. Nähere Informationen zum Rahmen, der Zeitdauer und den Kosten der Behandlung erhalten Sie über die Suchtberatung. Die Kosten können auf Antrag von der Rentenversicherung übernommen werden.
- Ambulante Nachsorge für Glückssspieler/innen: Für Personen, die nach einer stationäre Spielsuchttherapie weitere Unterstützung suchen. Ziel der Nachsorge ist die Stabilisierung der Glücksspielabstinenz, die Umsetzung des in der Fachklinik Gelernten in den Alltag, sowie die Fortführung von Veränderungsprozessen, die in der stationären Therapie auf den Weg gebracht wurden. Die ambulante Nachsorge für Glücksspieler(innen) dauert in der Regel sechs Monate und besteht aus der einmal wöchentlich stattfindenden Gruppenbehandlung, sowie ergänzend aus dem Angebot zur Teilnahme an diversen Zusatzgruppen, die im Rahmen der ambulanten Rehabilitation angeboten werden. In Ausnahmefällen sind Einzelgespräche möglich. Die ambulante Nachsorge für Glücksspieler/innen wird von Diplom-Sozialpädagoge Martin Epperlein geleitet. Die Kosten werden in der Regel von dem Kostenträger übernommen, der auch die stationäre Behandlung genehmigt hat. Der entsprechende Antrag wird gegen Ende der stationären Therapie durch die Fachklinik gestellt. Wir empfehlen Ihnen, noch während Ihrer Zeit in der Fachklinik einen Termin für ein Vorgespräch bei uns zu vereinbaren.
- Spieler-Hotline unter der Telefonnummer 01 80.5 77 43 53 (14 Ct./Min.): Über die Hotline erhalten betroffene Spieler(innen) oder Angehörige Informationen über die Hilfs-Angebote in Baden-Württemberg und eine erste Beratung. Die Hotline ist erreichbar montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr, samstags, sonntags und an Feiertagen von 19 bis 24 Uhr.
Weitere Informationen und Gesprächstermine erhalten Sie
- unter der Telefonnummer 07 11.20 54-3 45 im Beratungs- und Behandlungszentrum für Suchterkrankungen, Büchsenstr. 34/36, 70174 Stuttgart.
Martin Epperlein
Beratungs- und Behandlungszentrum
Büchsenstraße 34/36
70174 Stuttgart
Tel. 07 11.20 54-3 08
Fax 07 11.20 54-3 43







