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Glücksspiel... ein Problem für Sie?

  • Glücksspiel und Mitarbeiter der Suchtberatung

Spielen bedeutet Spaß und Spannung, allerdings entwickeln manche Menschen bei Glücksspielen ein problematisches Verhalten. Wenn das Spielen um Geld zur Sucht wird, leiden betroffene Spieler/innen und deren Familienangehörige unter den Folgen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob das Geld am Spielautomaten, beim Roulette, beim Kartenspielen oder Wetten verloren wurde. Ein frühzeitiges Erkennen und notwendige Hilfe können den persönlichen und finanziellen Ruin verhindern.

Beratung für Betroffene, Angehörige und Paare - Termine nach Vereinbarung

Weitere Informationen und Gesprächstermine erhalten Sie unter der Telefonnummer 07 11.20 54-3 45 im Beratungs- und Behandlungszentrum für Suchterkrankungen während der Sprechzeiten.

Mehr zu unseren Angeboten für Angehörige von Suchtkranken erfahren Sie hier.

Beratung für Betroffene - ohne Terminvereinbarung 

Jeden Mittwoch bieten wir von 17.30 bis 19 Uhr im Haus der Diakonie (1. Stock, Zimmer 150) eine Spielerorientierungsgruppe an. Dieser offene Gesprächskreis ist eine erste Anlaufstelle für Spieler/innen, die Informationen und Orientierung benötigen. Das Angebot richtet sich auch an Interessierte, die aktuell noch spielen und den Wunsch haben, damit aufzuhören. Die Gruppenabende werden von der Sozialpädagogin Sandra Bauer und dem Sozialpädagogen Sascha Lutz geleitet. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zusätzlich können Termine für Einzel- oder Paargespräche in unserer Beratungsstelle vermittelt werden.

Weitere Informationen und Gesprächstermine erhalten Sie unter der Telefonnummer 07 11.20 54-3 45 im Beratungs- und Behandlungszentrum für Suchterkrankungen während der Sprechzeiten.

Ein Zusatzangebot ist die Spieler-Hotline unter der Telefonnummer 01 80.5 77 43 53 (14 Ct./Min.): Über die Hotline erhalten betroffene Spieler/innen oder Angehörige Informationen über die Hilfs-Angebote in Baden-Württemberg und eine erste Beratung. Die Hotline ist erreichbar montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr, samstags, sonntags und an Feiertagen von 19 bis 24 Uhr.

Therapie der Glücksspielsucht: Ambulante Rehabilitation und Nachsorge

In der Ambulanten Rehabilitationsgruppe wird die Glücksspielsucht im Rahmen einer ambulanten Therapie behandelt. Ziel ist, eine dauerhafte Abstinenz zu erreichen und die Folgeprobleme, die die Glücksspielsucht verursacht, therapeutisch zu bearbeiten. Die ambulante Therapiegruppe wird von dem Sozialpädagogen Martin Epperlein geleitet. Nähere Informationen zum Rahmen, der Zeitdauer und den Kosten der Behandlung erhalten Sie über die Suchtberatung. Die Kosten können auf Antrag von der Rentenversicherung übernommen werden.

Die Ambulante Nachsorge für Glückssspieler/innen richtet sich an diejenigen, die nach einer stationäre Spielsuchttherapie weitere Unterstützung suchen. Ziel der Nachsorge ist die Stabilisierung der Glücksspielabstinenz, die Umsetzung des in der Fachklinik Gelernten in den Alltag, sowie die Fortführung von Veränderungsprozessen, die in der stationären Therapie auf den Weg gebracht wurden. Die ambulante Nachsorge für Glücksspieler/innen dauert in der Regel sechs Monate und besteht aus der einmal wöchentlich stattfindenden Gruppenbehandlung, sowie ergänzend aus dem Angebot zur Teilnahme an diversen Zusatzgruppen, die im Rahmen der ambulanten Rehabilitation angeboten werden. In Ausnahmefällen sind Einzelgespräche möglich. Die ambulante Nachsorge für Glücksspieler/innen wird von der Psychologin Sabine Becker geleitet. Die Kosten werden in der Regel von dem Kostenträger übernommen, der auch die stationäre Behandlung genehmigt hat. Der entsprechende Antrag wird gegen Ende der stationären Therapie durch die Fachklinik gestellt. Wir empfehlen Ihnen, noch während Ihrer Zeit in der Fachklinik einen Termin für ein Vorgespräch bei uns zu vereinbaren.

Selbsthilfe für Glücksspielabhängige

Die Spielergruppe bieten wir dienstags von 19 bis 20.30 Uhr im Haus der Diakonie an (4. Stock, Zimmer 405). Dieses Gruppenangebot ist für Spieler/innen geeignet, die schon länger abstinent leben oder eine Therapie gemacht haben. In dem Gesprächskreis können neuer Mut und neue Kraft geschöpft werden. Die Teilnehmenden können über anstehende Aufgaben und Probleme, ihren Alltag zu bewältigen, und über die Zukunftsplanung als ehemalige Spieler/in sprechen. Diese Gruppe wird von einem ehrenamtlichen Mitarbeiter (Ehemaliger Glücksspieler)) geleitet. Für die Teilnahme an dieser Gruppe nehmen Sie bitte Kontakt mit der Suchtberatung auf.

Die Spielerselbsthilfegruppe für ehemalige Spielerinnen und Spieler findet immer montags von 17.15 bis 18.45 Uhr im Haus der Diakonie (1. Stock, Zimmer 150) statt. Dieses Angebot richtet sich an Menschen mit Glücksspielabhängigkeit, die eine Therapie absolviert haben und spielfrei leben wollen oder Menschen, die stabil abstinent sind. Eine der Grundregeln der Gruppe ist die Abstinenz von allen Glücksspielen mit Geldeinsatz oder Gewinnmöglichkeit. Für Interessierte gibt es auch die Möglichkeit eines Vorgesprächs jeden ersten Montag im Monat von 17 bis 17.15 Uhr.

Die Spielernachsorge-Selbsthilfegruppe findet immer donnerstags von 18.45 bis 20.30 Uhr im Haus der Diakonie (4. stock, Zimmer 403) statt. Dieses Angebot versteht sich als Anschlussangebot an eine Nachsorge bei Glücksspielsucht. Die Gruppe wird von zwei abstinent lebenden Glücksspielern geleitet. Beide haben die ambulante Nachsorge bei uns erfolgreich bendet. Für die Teilnahme an dieser Gruppe nehmen Sie bitte Kontakt mit der Suchtberatung auf. 

Selbsthilfe für Angehörige von Glücksspielabhängigen (SAG)

Die Selbsthilfegruppe für Angehörige von Glücksspielabhängigen findet jeden ersten Dienstag im Monat, jeweils 17.30 Uhr, im Haus der Diakonie, Büchsenstraße 34/36, Raum 250 statt. Hier treffen sich Partner, erwachsene Kinder, Eltern und andere Familienangehörige, um sich vertrauensvoll auszutauschen und in der Gruppe neuen Mut zu schöpfen. Wer mit einem glücksspielabhängigen Menschen zusammenlebt, ist vielen Belastungen ausgesetzt: die Sorge um den geliebten Menschen und die Familie, seine extremen Stimmungsschwankungen, seine Unzuverlässigkeit. Der ständige Wechsel von Versprechungen und Enttäuschungen erschüttert das Vertrauen und stellt die Beziehung auf eine harte Probe. Damit der Alltag überhaupt funktioniert, tun die Angehörigen meist alles, um das Suchtproblem des Betroffenen auszugleichen. Die Gefahr, sich dabei selbst zu überlasten, ist groß. Der Austausch mit Gleichgesinnten gibt Kraft und hilft gegen die Hoffnungslosigkeit. Neue Teilnehmende sind in der Gruppe gerne willkommen. Information und Kontakt über Frank Höppner, 07 11.20 54-275, Frank.Hoeppner@eva-stuttgart.de.

Schuldnerberatung für Glücksspielabhängige und Angehörige

Wer regelmäßig spielt, dem können schnell die Schulden über den Kopf wachsen. Eine hohe Verschuldung ist ein charakteristisches Merkmal für pathologisches Glücksspiel: Plötzlich kann man die Miete nicht mehr bezahlen, das Gehalt wird gepfändet, die Bank zahlt nichts mehr aus... Das Angebot der Schuldnerberatung richtet sich an glücksspielabhängige Klientinnen und Klienten der eva-Suchtberatung, die Fragen zum Thema Geld und Schulden haben. Auch Angehörigen steht die Schuldnerberatung offen. Der Schuldnerberater klärt mit dem Betroffenen dessen finanzielle Situation und hilft dabei, die Ursachen der Schuldenprobleme zu finden und einer erneuten Überschuldung vorzubeugen. Je nach Bedarf unterstützt er auch dabei, unberechtigte Forderungen abzuwenden, mit Gläubigern zu verhandeln und den notwendigen Lebensunterhalt sicherzustellen. Interessenten können sich über ihren Berater oder Therapeuten der eva-Suchtberatung für die Schuldnerberatung anmelden.