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Wohnungslosenhilfe – dieser Begriff stand früher in erster Linie dafür, Menschen zu helfen, die auf der Straße leben. Die Angebote für „Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten“ lassen sich jedoch nicht auf das Merkmal „Wohnungslosigkeit“ reduzieren. Neben dem Sichern ihrer Existenz sind auch Angebote wichtig, die solchen Menschen ermöglichen, ihre sozialen Schwierigkeiten zu überwinden. Denn ihr Alltag ist durch Isolation, Armut, Überschuldung, körperliche und seelische Krankheiten und durch mangelhafte berufliche Qualifikation geprägt. Zunehmend stellt sich die Frage, wie Menschen mit Hilfeangeboten erreicht werden können, bevor sich das Problem der Wohnungsnot stellt. Welche Modelle und fachlichen Ansätze gibt es bereits, welche müssen weiter entwickelt werden? Wie sieht die Wohnungslosenhilfe der Zukunft aus? Das sind Fragen, die bei einem Fachtag der Evangelischen Gesellschaft (eva) am 17. November 2006 beantwortet worden sind. Johannes Lippert – Leitender Landesverwaltungsdirektor, Referatsleiter für Grundsatzfragen der Sozialhilfe und sozialen Sicherung des Landschaftsverband Westfalen-Lippe - hat bei dem Fachtag das Referat "Groß und klein kann arm sein. Grundzüge einer modernen Wohnungslosenhilfe" gehalten und die Fachkonzeption der Stadt Herford vorgestellt - beides finden Sie hier im PDF-Format.




