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Entspannungsmassage für Menschen mit einer HIV-Infektion
Eine HIV-Infektion wirkt sich auf zahlreiche Lebensbereiche eines Menschen aus. Nicht nur die chronische Erkrankung selbst führt zu Handicaps und Beeinträchtigungen. Mit ihr sind auch Probleme im sozialen und beruflichen Umfeld verbunden: Durch die HIV-Infektion können Konflikte in der Partnerschaft und im Freundeskreis entstehen. Und nicht selten droht der Verlust des Arbeitsplatzes. Viele HIV-Infizierte leben mit der Angst, aus dem gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt zu werden und sozial abzusteigen. Große körperliche und psychische Anspannungen sind die Folge.
Um körperliche Verspannungen zu lösen und so das Wohlbefinden der Betroffenen zu steigern, bietet die Aids-Beratungsstelle seit Oktober 2009 einstündige Massagen an. Die Massagen dienen nicht der medizinischen Behandlung, sondern allein der Entspannung.
Bei bestimmten Krankheitsbildern (wie zum Beispiel offenen und entzündlichen Hauterkrankungen oder Wirbelsäulenleiden) ist eine Massage nicht möglich. Um dies abzuklären, führt der Masseur mit den Interessenten vor dem ersten Termin ein kurzes Vorgespräch.
Die Entspannungsmassagen finden immer montags zwischen 10 und 16 Uhr in den Räumen der Evangelischen Gesellschaft statt. An jedem Montag können fünf Termine vergeben werden.
Für erwerbstätige Interessenten kostet die Massagestunde 15 Euro. Nicht Erwerbstätige zahlen lediglich einen Unkostenbeitrag von 5 Euro. Den Differenzbetrag übernimmt die Aids-Beratungsstelle.
Falls Sie an diesem Angebot interessiert sind, wenden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail an die Beratungsstelle (Kontaktdaten siehe unten).
Gerd Brunnert
Büchsenstraße 34/36
70174 Stuttgart
Tel. 07 11.20 54 388
Fax 07 11.20 54 415


