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Die Tür zum Ausbildungsmarkt öffnen
Immer schlechter werden die Aussichten jener Bewerber um einen Ausbildungsplatz, deren Biographie nicht dem Idealbild entspricht. Ein verspäteter Schulabschluss, familiäre Probleme oder eine abgebrochene Ausbildung können Gründe dafür sein, dass einem jungen Menschen der Weg ins Berufsleben verschlossen bleibt. Um auch den Jugendlichen eine Chance auf dem regulären Ausbildungsmarkt zu geben, haben eva und JobCenter (für Arbeitslosengeld 2 – Empfänger) bzw. eva und der Europäische Sozialfonds ESF (für alle anderen jungen Menschen) das Programm „Assistierte Berufsausbildung“ aufgelegt.
Einzelcoaching und Bewerbungstraining gehören zum Programm. Die Ausbildungsbegleiterinnen entwickeln ein genaues Profil des Bewerbers, stellen Stärken und Schwächen heraus. Gemeinsam mit den Jugendlichen erstellen sie Bewerbungsunterlagen. Praktika und Hospitationen sollen den Weg zur ersehnten Ausbildungsstelle ebnen. Gelingt es, einen Ausbildungsbetrieb zu finden, so erhalten auch die Firmen Unterstützung, die bereit sind, den Jugendlichen eine Chance zu geben. Die Ausbildungsbegleiterinnen der Assistierten Berufsausbildung begleiten die gesamte Ausbildungszeit und sind verlässlich innerhalb von 24 Stunden zur Stelle, sollten Probleme auftreten.
Die Praxis zeigt, dass viele Betriebe bereit sind, auch Kandidaten eine Chance zu geben, die nicht den Idealvorstellungen entsprechen. Ein Grund für das JobCenter Stuttgart, den Hauptteil der Kosten zu tragen. Träger des Projekts ist die eva, die im Bereich der beruflichen und schulischen Integration von chancenarmen jungen Menschen auf große Erfahrung und ein breites Angebot verweisen kann.
Das Angebot wird durch den Europäischen Sozialfonds über das Baden-Württembergische Ministerium für Arbeit und Soziales finanziert.

Sabrina Braun
Rosenbergstr. 16
70174 Stuttgart
Tel. 07 11.72 23 35 - 21
Fax 07 11.72 23 35 - 29






