11. Juli 2012
Mehr Transparenz für psychisch kranke Menschen
Experten beleuchten beim Treff Sozialarbeit der eva am 19. Juli das geplante Landespsychiatriegesetz.
Bisher sind die Hilfen und Schutzmaßnahmen für psychisch kranke Menschen gesetzlich nicht zentral geregelt. Das soll sich durch das geplante Landespsychiatriegesetz ändern, das auch mehr Transparenz für die Betroffenen bringen soll. Über das Gesetzesvorhaben diskutieren Fachleute am Donnerstag, 19. Juli, beim Treff Sozialarbeit der Evangelischen Gesellschaft (eva).
Im Mittelpunkt stehen vor allem der Nutzen und die Chancen, die sich durch das neue Gesetz ergeben sollen. Aber auch über mögliche Risiken diskutieren drei Fachleute: Prof. Dr. Konrad Stolz, Dozent an der Fachhochschule Esslingen, Prof. Dr. Jürgen Armbruster, Vorstand der eva sowie Dr. Monika Stuhlinger von der Uniklinik Tübingen. Aus Sicht der Betroffenen wird Klaus Laupichler, Vorsitzender des Landesverbands Psychiatrieerfahrener, den Gesetzesentwurf beurteilen.
Die Veranstaltung findet von 8.30 bis 11 Uhr im Haus der Diakonie der eva, Büchsenstraße 34/36, statt. Der Kostenbeitrag liegt bei vier Euro, ermäßigt (für Rentner, Studierende etc.) bei zwei Euro.



