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    Nachrichtenarchiv

    19. November 2008

    eva ehrt sechs verdiente Mitarbeitende

    Sechs verdiente Mitarbeitende der Evangelischen Gesellschaft (eva) sind mit dem Kronenkreuz in Gold der Diakonie ausgezeichnet worden. Sie erhielten das Dankzeichen für ihre 25-jährige Mitarbeit im kirchlich-diakonischen Bereich. Pfarrer Heinz Gerstlauer, der Vorsitzende des Vorstands der eva, nahm die Ehrung am Montag, 17. November, im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung im Großen Saal des Hauses der Diakonie, Büchsenstraße 34/36, vor.

    Pfarrer Heinz Gerstlauer (links) mit den sechs geehrten Mitarbeitenden

    Der Diplom-Verwaltungswirt Rainer Brandt (4. v. li.) kam 1983 als Zivildienstleistender zur eva, wo er in der damaligen Bau- und Beschaffungsstelle eingesetzt wurde. Dem „Zivi“ gefiel es bei der eva so gut, dass er im Anschluss daran geblieben ist. Zunächst wurde er Sachbearbeiter in der Personalstelle und arbeitete zusätzlich im Bereich Finanzierung mit. Hier war er an der Entwicklung eines neuen Systems für die Leistungsabrechnung beteiligt. Als dieser Bereich dem Rechnungswesen zugeordnet wurde, übernahm Rainer Brandt über viele Jahre die stellvertretende Leitung. In der mittlerweile neu strukturierten Finanzabteilung ist er schwerpunktmäßig für die Klientenverwaltung zuständig. Seit einigen Jahren hat er zusätzlich die Aufgabe des betrieblichen Datenschutzbeauftragten der eva übernommen.

    Die Sozialarbeiterin Brigitte Flohr (6. v. li.) ist seit 1977 bei der eva tätig. Zunächst war sie Praktikantin im Margaretenheim, einige Jahre später war sie dort stellvertretende Leiterin. Ihre Erfahrungen brachte sie anschließend im Betreuten Jugendwohnen bei der eva-Einrichtung „Windrose“ ein. Danach widmete sie sich der Sozialberatung für Flüchtlinge im Internationalen Beratungszentrum. Seit Februar dieses Jahres ist sie in der Schwangerenberatung tätig. Brigitte Flohr hat zahlreiche Fort- und Weiterbildungen absolviert: Über pädagogische Aspekte zum Thema Kinder, Erziehungshilfen, Schuldnerberatung und Familienmediation bis hin zur gewaltfreien Kommunikation. Das Vertrauen ihrer Klienten und existenzsichernde Konfliktlösungen sind ihr bei der Begleitung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen wichtig.

    Der Berufsweg des Sozialarbeiters Gerhard Gogel (2. v. li.) ist seit 1983 eng mit dem Johannes-Falk-Haus verbunden. Zuvor hat er sich in der kirchlichen Jugendarbeit in Stuttgart-Freiberg engagiert, diverse Praktika in der Jugendgerichtshilfe, in der städtischen Drogenberatungsstelle und bei der Mobilen Jugendarbeit der eva absolviert. Seither gilt seine Zuwendung verhaltensauffälligen, sozialisationsgeschädigten Jugendlichen und jungen Menschen zwischen 17 und 25 Jahren – zunächst im Johannes-Falk-Haus und danach in der Wohngruppe „Wichern“. Mit Ausdauer und Einfühlungsvermögen löst er mit ihnen persönliche Konfliktsituationen und verhilft ihnen zu einem Neustart im privaten und beruflichen Leben. Seit 2001 ist Gerhard Gogel Leiter des Johannes-Falk-Hauses.

    Die psychosoziale Beratung für Aussiedlerinnen und Aussiedler war die erste Aufgabe, die Beate Klink (3. v. li.) als Sozialarbeiterin bei der eva 1983 übernommen hat. Die Sozial- und Lebensberatung für einzelne Personen, allein Erziehende, Paare und Familien sowie die Schwangerenberatung waren über viele Jahre ihre hauptsächlichen Arbeitsgebiete. Als Bereichsleiterin der Beratungsstelle für Schwangere hat sie vielen Müttern, Vätern und Kindern in schwierigen Lebenslagen beigestanden. Als Projektleiterin von eva social consult hat sie eva-Dienstleistungen des betrieblichen Sozialmanagements koordiniert und an Unternehmen vermittelt. Seit über einem Jahr arbeitet sie im Projekt Spielerberatung im Beratungs- und Behandlungszentrum für Suchterkrankungen. Beate Klink hat u. a. eine methodisch-therapeutische Weiterbildung zur systemischen Familientherapeutin und zur Supervisorin absolviert.

    1979 kam die Sekretärin Edith Kreller (5. v. li.) zur Psychogischen Beratungsstelle, die zur Evangelischen Landeskirche gehörte, nach Stuttgart. Zur eva wechselte sie 1991 in die Dienste für seelische Gesundheit, ein Bereich, der damals stark expandierte. Sie führte zunächst das Vorstandssekretariat für Helmuth Beutel und anschließend für Friedhelm Buckert. Seit 2007 leitet sie das Sekretariat für Professor Jürgen Armbruster. Als Sekretärin von bisher drei Vorstandsmitgliedern verfügt sie über viele Kontakte zu internen und externen Stellen. Für viele ist sie eine „gefragte Frau“. Die erforderliche Übersicht, Korrektheit sowie überdurchschnittliche Arbeitsbereitschaft sind für sie selbstverständlich.

    Der Diakon und heutige stellvertretende Chefredakteur des Evangelischen Gemeindeblattes für Württemberg, M. Ernst Wahl (7. v. li.) , war von 1983 bis 1988 Pressesprecher der Evangelischen Gesellschaft. Nach seiner Ausbildung zum Diakon war er zunächst Landesjugendreferent bei der Evangelischen Jugend auf dem Lande. Sein journalistisches Talent entwickelte er anschließend durch ein Volontariat im Evangelischen Pressehaus beim epd, dem Amt für Information und beim Werbedienst. Danach arbeitete er zunächst in der Pressestelle des Diakonischen Werkes Baden. Wer seine Beiträge im Evangelischen Gemeindeblatt liest und hier seine Ansichten in der Rubrik „Persönlich gemeint“ verfolgt, schätzt seine kompetente, behutsame, aber deutliche Art der evangelisch-diakonischen Informationsvermittlung. 

    Das Kronenkreuz in Gold ist kein Orden, sondern ein Dankzeichen. Ursprünglich wurde es 1925 als Erkennungszeichen der Inneren Mission entworfen, des Vorläuferverbandes des Diakonischen Werks. Es wird in Württemberg vom Diakonischen Werk Württemberg verliehen und von der jeweiligen Mitgliedseinrichtung übergeben.

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